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06 | 09 | 2010
Öfter auf Durchzug schalten - das richtige Klima

Mit Sauerstoff für ein gesundes Arbeitsklima sorgen!

Je unwirtlicher es draussen ist, desto stärker ist der Drang, alle Bürofenster zu verrammeln, den Zhermostat aufzudrehen und sich hinter dem Schreibtisch zu verschanzen. Doch wer seiner Gesundheit in der Erkältungszeit etwas Gutes tun möchte, sollte im Büro öfter mal auf Durchzug schalten.

Um sich im Büro wohl zu fühlen, sind Faktoren wie die Raumtemperatur, die Raumluftfeuchtigkeit sowie die Luftgeschwindigkeit im Raum relevant.

Frische Luft

Moderne Fenster erfüllen Wärmeschutzverordnungen und sparen Energie. Frischluft von außen dringt durch die Fugen nicht mehr ein. Wird die Raumluft aber nicht durch Frischluftzufuhr verdünnt, können Unwohlsein und Kopfschmerzen die Folge sein. Regelmäßiges Lüften in Arbeitsräumen ist deshalb unbedingt erforderlich. Im Winter sollte stündlich jeweils fünf bis zehn Minuten, bei abgestellter Heizung, mit ganz geöffneten Fenstern gelüftet werden.

Die richtige Raumtemperatur

Ein gutes Raumklima hängt auch von der Raumtemperatur ab. Nach der Arbeitsstättenverordnung muss in Arbeitsräumen eine für die Mitarbeiter zuträgliche Raumtemperatur herrschen. Je nach Arbeitsverfahren und körperlicher Beanspruchung sind folgende Raumtemperaturen ideal:

  • bei überwiegend sitzender Tätigkeit 19 Grad Celsius
  • bei überwiegend nicht sitzender Tätigkeit 17 Grad Celsius
  • bei schwerer körperlicher Arbeit 12 Grad Celsius
  • in Büroräumen 20 Grad Celsius

Im Sommer ist es in nichtklimatisierten Räumen meistens heißer. Trotzdem sollten auch dann nicht mehr als 26 Grad Celsius herrschen, sonst lässt die Konzentration zu stark nach.

 

Die richtige Luftfeuchtigkeit

Trockene Luft in Arbeitsräumen ist vor allen Dingen im Winter ein Problem. Qualitativ hochwertige Luftbefeuchter, noch besser Pflanzen, sorgen zusätzlich für genügend Wasserdampf in der Luft, damit die Atemwege nicht gereizt werden. 50 bis 65 Prozent Luftfeuchte gelten als Optimum, bei (gut gewarteten) Klimaanlagen 70 Prozent (bei 22 Grad Celsius) - was auch elektrostatischen Aufladungen entgegenwirkt. Für Allergiker gelten unter Umständen andere Bedingungen, die im Einzelfall überprüft werden sollten.

 

Bei Luftbefeuchtern sollte bedacht werden, dass Wasser mit Staub und Schmutzteilen vermischt einen guten Nährboden für verschiedene Mikroorganismen darstellt. Nur wenige Luftbefeuchter haben eine ausreichende Leistung. Für einen Raum von 20 bis 30 Quadratmeter Größe sind je nach Außentemperatur und Lüftungsverhältnissen bis zu 10 Liter Wasser pro Tag erforderlich.

 

Klimaanlagen

Klimaanlagen sind nur bei regelmäßiger Wartung unbedenklich. Doch viele Menschen reagieren auch dann auf den steten Luftzug mit geröteten Augen und laufender Nase. Außerdem verbrauchen Klimaanlagen Unmengen an Strom. Die richtige Wartung und Einstellung der Anlage hilft, die Gesundheitsbelastung und den Energieverbrauch zu reduzieren. Oft lässt sich die Ventilatorenleistung drosseln, ohne dass die Luftqualität leidet. Regelmäßiger Filterwechsel (etwa alle drei Monate) verringert die Gefahr von Infektionen durch Keime und Mikroorganismen.

Quelle: TK
 
Web-Referenzen
AVIRA Virenmeldungen

www.Q14siX.de